Chris Marmann
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Der MarmanelloMarathon



Bin wieder zuhause.
War ein superschönes Wochenende. Also, Samstag mittags mit Annika Start in Wittlich, um sechs Uhr Anmeldung auf der Marathon-Messe in Freiburg mit zich Tausenden von Läufern (übrigens ist Freiburg der drittgrößte Marathon in Deutschland hinter Berlin und München), vorher noch bei IKEA den obligatorischen Hotdog futtern und dort noch zwei Ur-Wittlicher, Stephan M. und seine Frau Uschi getroffen.
Direkt neben der Messe liefen die Vorbereitungen zur Sendung "Wetten Dass...?", die diesmal live aus Freiburg gesendet wurde, jede Menge Helicopter über uns, die die Stars wie John Travolta oder auch den Stromberg einflogen.
Dann hoch auf den Berg nach Hinterzarten ins gemütliche Appartement und früh ins Bett.

Sonntag:
Aufstehen. Uaaah. Mir ist schlecht, bin richtig beklommen. Zwei Liter Isostar und stilles Wasser in mich reinprügeln und auf nach Freiburg zu den anderen 11.000 Startern. Ein Riesengewühl aus Leuten verschiedener Schichten und Herkunft, die alle nur ein Ziel haben: 42 Kilometer. Dann umziehen in einer Riesenhalle mit tausend anderen, die Startnummer mußte Annika festmachen, ich war total zittrig aufgeregt.
Dann Brustwarzen abkleben, Vaseline an die richtigen Stellen schmieren, Muskeln lockern, etwas dehnen und mit Lavit einschmieren, aufs ToiToi und auf zum Start. Dann volle Konzentration, die Strecke nochmal durchgehen, die Menschen an der Strecke jubeln und feuern uns an. Zwei Schwarzwaldmädels mit obligatorischem Bommelhut schiessen zum Start des 3.ten Freiburg-Marathons! Es geht los. 2 Runden a 21,1 km durch die Stadt Freiburg und seine Vororte. Locker gehe ich es an, laufe langsam los. Ich habe richtig Lust darauf, daß Wetter ist optimal, 10° C und schön angefeuchtete Luft. Neben mir so ein Typ, vollatlhetisch, mit den neusten Laufstyleklamotten und Powerbarriegeln umgeschnallt, Sonnenbrille und rasierten Beinen. Er läuft an mir vorbei und mustert mich.
Ich unterhalte mich mit Läufern über die Erfahrung des Marathons, es ist mein Erster. Einer hat schon 11 Stück hinter sich, davon den New York und Berlin - zwei, die ich auch noch auf meiner Liste habe. Aber heute gilt es erst einmal den hier zu schaffen. Die Strecke ist voll von Zuschauern,an jedem Kilometer ist eine Band postiert, von Punkrock über Jazz bis hin zu Ska, Hiphop, Latin und Rock. Sie geben alles, feuern uns an, gleiches gilt für die Zuschauer an der Strecke. Eine ganze Stadt ist da um uns zum Ziel zu tragen.
Es geht durch die Innenstadt, vorbei am Münster, alles abgesperrt. An Kilometer 5 trinke ich Wasser-mein Vater hat mir geraten, viel zu trinken,da der Körper schnell dehydriert. Ein weiser Rat, wie ich hinterher feststelle, da einige Läufer einfach umkippen oder aufhören müssen.
Da ist mein Laufkollege mit den pinken Luftballons, auf denen 4:00 Stunden steht-deutlich in der Menge zu sehen. Wenn ich mich an Ihn halte, schaffe ich das Rennen in der Zeit.Noch ist er vor mir, aber ab km 15 überhole ich Ihn und bin ein gutes Stück vor Ihm.Die Stadt ist sehr schön, wir laufen am Bächle vorbei ( daß ist ein kleines Rinnsaal, welches komplett durch Freiburg verläuft - laut Volksmund wird ein Mann eine Freiburgerin heiraten, wenn er dorthinein tritt). Anni sei Dank bin ich es nicht !Dann ist die erste Runde geschafft - nach 1:55 Std. Dann die zweite Runde, ich versuche, daß Tempo zu halten und vielleicht noch was draufzupacken. Die ersten Läufer kapitulieren, stehen am Straßenrand mit enttäuschten Gesichtern. So will ich nicht aussehen! An km 33 treffe ich einen Freund meines Vaters aus Wittlich. Er freut sich, mich zu sehen und fragt mich, ob ich noch Luft habe. Ich sage, daß wir die restlichen zehn Kilometer jetzt auch noch schaffen werden. Er wird 2 min. vor mir im Ziel sein, es ist ja auch nicht sein erster Lauf dieser Distanz. Die letzten Kilometer sind brutal, ich merke meine Beine, sie fühlen sich an wie Beton, dazu habe ich zwei Blasen an den Füßen, die sich langsam bemerkbar machen. Aber es sind nur noch 4 km, jetzt geht es die Allee hinauf. Da sehe ich den Styletyp wieder, mit rotem Gesicht, sichtlich erschöpft, nur noch trabend. Ich überhole Ihn mit einem verschmitzen Lächeln.
Vor mir die Jungs haben T-Shirts an mit dem Spruch: "Wer jetzt noch lacht, der hat Reserven". Ich lache und laufe an Ihnen vorbei. Dann folgt die Einbiegung über eine Brücke zum Ziel. Oh Gott, nur noch wenige hundert Meter! Mehr wäre auch nicht gegangen. Auf den letzten Metern bin ich fast am Heulen, so geil ist das Gefühl ins Ziel zu kommen. Als 1068ster, mit einer Zeit von 3:56 Std., in meiner Altersklasse als 98er.

GEIL GEIL GEIL !!!

Ich bin wie in Trance, hole mir meine Finisher Medaille ab, esse drei Stück Hefezopf und dazu fast zwei Liter Wasser und bin superfroh! Jetzt nur noch Annika finden und heim ins Bett. Die Muskeln schmerzen, auf die Dusche und die kostenlose Massage muß ich leider verzichten - tausend andere wollen das auch. Überall glückliche Gesichter, frohe Menschen. Wenn alle auf der Welt immer so glücklich wären, wäre das fantastisch. Ein schönes Erinnerungsphoto von unserer Fahrt zurück nach Hinterzarten gibt es übrigens auch, mehr dazu später *grins*.

Fazit: Bin absolut begeistert. Die Vorbereitung hat sich gelohnt. Obwohl ich Muskelkater wie Sau hab und mich einen Tag danach gefühlt hab wie Harry, laufe ich dieses Jahr bestimmt noch einen.

Annika muß übrigens nächstes Jahr einen Halbmarathon mit mir bestreiten - Sie hat es mir versprochen, wenn ich unter 4 Std. bleibe *hihihi* Also Anni: Schonmal schön fleißig trainieren....

So long, Chris
3.4.07 09:59


Return of the Frühling



Kurztrip nach Bonn: Nach einem gemütlichen Abend mit Vino und leckerem Essen bei Kowa erst mal auspennen - dann den Frühling mit 'nem leckeren Hefe in den Rheinauen im "Bahnhöfchen" zusammen mit Annika, Kowa & viel Sonnenschein genießen! Sind wieder hier und am WE steht eine Wanderung der Eisernen Weinkarte von Bernkastel nach Trarbach sowie ein gemütliches Grillen mit einigen Leuten an... Dann mal Frohe Ostern und viel Spaß beim Eier suchen !
7.4.07 00:08


in puncto Sardegna - Viva l'Italia !




Betriebsausflug mal anders:

Frank, Wolfgang et moi in den Flieger ab nach Sardinien, halb 10 Ankunft Alghero Flughafen, Espresso & Cornetto, mit'm Bus in die Altstadt, 4 frisch gezapfte Bierchen in der Sonne & an der Strandpromenade, lecker Fischrestaurant & noch leckerer Rotwein, chillen am Strand, 4 **** Hotel beziehen & umziehen, ab in die City zum shoppen, 2 Caipis in Luna's Strandbar und Sunset chilling, Fischplatte wegspachteln, weitere Caipis in der Bar schlürfen, spät ins Hotel, morgens in den Flieger und zurück.

Fazit: Das riecht schwer nach Fisch & Wiederholung, die Herren Geschäftsführer in spe !
23.4.07 12:55


What a difference a Day makes...



Lenny und Vroni haben uns in Wittlich besucht. War ein schönes Wochenende
27.4.07 23:02





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